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Französisch

Der Sprachunterricht befähigt Schülerinnen und Schüler, sich in der Welt sprachlich zurechtzufinden und die eigene Persönlichkeit zu entfalten.

Der Sprachunterricht hat zum Ziel, im sprachlichen Bereich kompetente, verantwortungsbewusste und kritische Menschen heranzubilden. Angesichts der kulturellen Vielfalt Europas erleichtert das Beherrschen von Fremdsprachen das Zusammenleben und die Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem, politischem und kulturellem Gebiet sowie die Mobilität während des Studiums und im Beruf.

In der direkten Kontaktnahme und Auseinandersetzung mit der lebendigen Wirklichkeit der französischsprachigen Welt erwerben die Schülerinnen und Schüler die vier Grundfertigkeiten jeder Kommunikation: das Hör- und das Leseverstehen, den mündlichen und den schriftlichen Ausdruck. Der Aufbau dieser Fertigkeiten berücksichtigt das ausgeprägte Bewusstsein der Frankofonen für Sprachnormen.

Der Französischunterricht am Gymnasium räumt neben dem kommunikativen auch dem kognitiv-diskursiven, dem sozialen und dem emotionalen Aspekt des Spracherwerbs den gebührenden Platz ein.

Sprachliches Denken ist sowohl intuitiv wie diskursiv: Der Umgang mit Analogie, Metapher und Symbol, der Ausdruck und die Beschreibung der Emotionen und der Fantasiewelt usw. begründen Denkstrukturen und erfordern kognitive Strategien, die zu den Modellen der exakten Wissenschaften komplementär sind und so zur Ausbildung eines vielseitigen und vernetzten Denkens beitragen.

Die französische Sprache zeichnet sich durch Klarheit, Genauigkeit, Systematisierung, aber auch durch spielerische Eleganz, Witz und Ironie aus.

Die Schülerinnen und Schüler studieren und erörtern exemplarisch Kulturzeugnisse der Gegenwart und der Vergangenheit. Diese authentischen Zeugnisse erlauben es ihnen, die ästhetischen und emotionalen Dimensionen der französischsprachigen Welt mit ihrer eigenen, in Entwicklung begriffenen kulturellen Identität in Beziehung zu setzen und sich so eine echte interkulturelle Kompetenz zu erwerben.

Der Unterricht in Französisch als Zweit- und Landessprache soll die Kommunikation zwischen Deutsch- und Französischsprachigen ermöglichen. Er trägt dazu bei, Fremdes und Gemeinsames der verschiedenen Sprachregionen der Schweiz zu erkennen und verstehen zu lernen. Er übernimmt die wichtige Rolle der Übermittlung von kulturellen Werten, Inhalten und Denkformen des französischen Sprachraumes, an dem die Schweiz teilhat.

Die französische Sprache ist auch ein wichtiges internationales Verständigungs- und Ausdrucksmittel. Sie erlaubt es, insbesondere in der Nordwestschweiz und in der Regio Oberrhein, Grenzen zu überwinden, wirtschaftliche, kulturelle und menschliche Kontakte zu knüpfen, vom schulischen über den universitären bis hin zum beruflichen Bereich.

Fachgruppe:

Cathrine Amstutz, Claudine Bauer, Rosette Beglinger, Marco Bischofsberger, Nicoletta De Carli, Jasmin El-Sonbati, Carmela Garifoli, Carmen Gotti, Marc-André Kaspar, Franziska Lauer, Annette Luisier, Barbara Probst, Claudia Zumbühl

Mailadressen der Lehrpersonen: vorname.nachname(at)edubs.ch

 
 
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