Latein
Aber ist sie denn tatsächlich tot, die Sprache der Römer? Alle modernen europäischen Sprachen sind voll von Ausdrücken, die vom Latein her gebildet sind, die lateinische Sprache lebt im Vokabular unserer modernen Sprachen weiter! Wer also latein lernt, erleichtert sich ganz wesentlich den Zugang zu den heute gesprochenen Sprachen.
Wer Latein lernt, kann auch begreifen, was Sprache überhaupt ist und was sie zu leisten vermag. Die Übersetzung lateinischer Texte fördert das analytische Denken, erweitert aber auch - durch den permanenten Zwang zur Suche nach dem treffenden Ausdruck - die eigene Sprachkompetenz: Wer Latein lernt, lernt, sich besser in der Muttersprache auszudrücken! Eine Begegnung mit der vielfältigen Literatur der Römer vermittelt aber auch faszinierende Einblicke in eine Welt, die uns zwar in vielem fremd ist , gleichzeitig aber auch erkennen lässt, wie sehr sie die weitere Geschichte bis in unserere Gegenwart hinein geprägt hat. Wer wissen will, woher wir kommen, kann auf die Beschäftigung mit dieser Welt nicht verzichten!
Keine Frage also: Latein lernen ist auch heute noch sinnwoll, es ist vielleicht sogar wichtiger denn je.
Die Theologische Fakultät und ein Teil der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel setzen nach wie vor Latein voraus. Über die Detailbestimmungen und über die Wege, wie man das Latein-Obligatorium erfüllen kann, informiert ein Informationsblatt, das auf unserem Sekretariat bezogen werden kann.
Latein-Einstieg
Für Schülerinnen und Schüler, die in der Orientierungsschule keinen Lateinunterricht besucht haben oder mit Latein noch einmal beginnen möchten (wird ab der 1. Gymnasialklasse geführt).
Fachgruppe:
Marcel Knaus
Mailadressen der Lehrpersonen: vorname.nachname(at)edubs.ch (Hinweis: Umlaute beachten)
