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Kriegsreporter Kurt Pelda am Gymnasium Leonhard

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In einer ersten Sequenz berichtete Pelda im Gespräch mit Jasmina El Sombati zum Beispiel über seinen Aufenthalt in der damals bereits hart umkämpften Kurdenstadt Kobane.
Der im vergangenen Jahr mit einschlägigen Preisen geradezu überhäufte Reporter legte dabei unprätentiös, aber äusserst engagiert und mit grosser Klarheit seine Sicht der Dinge dar. Die Schülerinnen und Schüler dankten es ihm mit ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit. Anschliessend machten sie ausgiebig von der Möglichkeit gebrauch, selbst Fragen zu stellen, etwa zu Peldas Motivation für sein risikoreiches Metier und seine Befindlichkeit im Wechselbad zwischen der wohlhabendenden, sicheren Schweiz und den von ihm aufgesuchten Krisenherden. Aufschlussreich war Peldas Statement, dass er seine aufklärerische Reporter-Rolle auch als eine Art Vorreiterfunktion für – im besten Falle – später erfolgende Hilfeleistungen sieht, denn zunächst muss der Rest der Welt ja über die Missstände informiert werden – und das in einem zunehmend prekären medialen Umfeld, insbesondere was freiberufliche Journalisten anbelangt.

Die angeregte Diskussion hätte vermutlich beliebig verlängert werden können, doch um 16 Uhr war Schluss. Kurt Pelda musste weiter, er hatte noch andere Verpflichtungen – er ist nämlich auch noch ein „ganz normaler“ Familienvater.

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